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Hikes

Stockalperweg

Hikes
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  • Brig
    / Brig
    Photo: Michael Waeber, Hans Steinbichler
  • / Stockalperschloß
    Photo: Michael Waeber, Hans Steinbichler
  • / Schallberg
    Photo: Michael Waeber, Hans Steinbichler
  • / Simplonpass
    Photo: Michael Waeber, Marianne Bauer
  • / Alter Spittel
    Photo: Michael Waeber, Hans Steinbichler
  • / Alter Spittel
    Photo: Michael Waeber, Hans Steinbichler
  • / Alter Spittel
    Photo: Michael Waeber, Hans Steinbichler
  • / Mäschihüs
    Photo: Michael Waeber, Marianne Bauer
  • / Egga
    Photo: Michael Waeber, Hans Steinbichler
  • / Simplon
    Photo: Michael Waeber, Hans Steinbichler
  • / Simplon
    Photo: Michael Waeber, Hans Steinbichler
  • / Furggu
    Photo: Michael Waeber, Hans Steinbichler
  • / Übersicht
    Photo: Michael Waeber, Hans Steinbichler
  • / Aussicht
    Photo: Michael Waeber, Hans Steinbichler
m 2000 1500 1000 500 30 25 20 15 10 5 km
In drei Tagen auf einem historischen Weg über den Simplonpass Archäologische Funde belegen, dass der Simplonpass bereits in der Bronze- und Eisenzeit sowie von den Römern als Übergang benutzt worden ist; nachgewiesen ist ein Passweg erst ab 1235 und von da an stellte sich ein reger Säumerbetrieb ein. Im 17. Jh. wurde die Route durch Kaspar Jodok Stockalper mit vielen Versorgungsstationen und Kunstbauten an schwierigen Geländepassagen versehen. Napoleon ließ zwischen 1800 und 1805 eine moderne Fahrstraße ausbauen, deren Linienführung so genial war, dass die heutige Nationalstraße in weiten Bereichen dieser bautechnischen Glanzleistung folgt – daher sind Spuren dieser Trasse heute weitgehend verschwunden, während die Stockalpersche Wegführung sich im Gelände an vielen Stellen rekonstruieren ließ und dort nun mit viel Aufwand freigelegt und wiederhergestellt werden konnte. Doch nicht nur der Weg selbst, sondern auch die Bauten in seinem Bereich bilden nun ein grandioses und in seiner Art einmaliges Freiluftmuseum, eine ideale Verbindung zwischen Naturerlebnis und historischen Informationen; so dokumentieren kleine Ausstellungen, über den Wegverlauf verteilt, Themen zu den früheren Lebensverhältnissen wie Landwirtschaft, Bergbau oder den Warentransport. Das Ganze nennt sich »Ecomuseum« (eine Idee aus den 1960er-Jahren in Frankreich) – der Versuch einer ganzheitlichen Darstellung einer zusammenhängenden Region in ihrem geografischen, sozialen und kulturellen Umfeld. Die gesamte Route ist auf zwei bis drei Tage angelegt. Wir beschreiben hier die älteste Routenführung, welche die Gondoschlucht über das Zwischbergental umgeht und damit einen weiteren Pass, die Furggu, überwinden muss. Seit einigen Jahren wurde als Alternative zu diesem Abschnitt auch eine historische Route durch die Gondoschlucht angelegt, von der aus noch Abschnitte der Napoleonischen Straße zu bewundern sind. Das Museum »Alte Kaserne« vor Beginn der Gondoschlucht ist in jedem Fall einen Besuch wert!
easy
Distance 33.8 km
15:00 h
2,015 m
2,192 m
1. Tag: Brig – Simplonpass Startpunkt ist der Stockalperpalast in Brig: Auf der »Alten Simplonstraße« geht’s bergan, am Dorfausgang kurz links in die »Bachstraße«, dann wieder rechts in die »Römerstraße«. Über Wiesen, dann unter der Nationalstraße durch und über Lingwurm nach Brei. Südlich auf einem Sträßchen aufwärts und auf dem Weg in Kehren durch den darüberliegenden steilen Wald (die Kehren des alten Weges waren hier teilweise nicht mehr zu finden, daher musste neu trassiert werden). Der folgende Abschnitt durch die Felsflanken über der Saltinaschlucht wurde mit großem Aufwand wiederhergestellt. So gelangt man heute wieder, wie zu Stockalpers Zeiten, nach Schallberg. Im Abstieg kann man entweder die ebenfalls restaurierte mittelalterliche Wegführung direkt nach Grund nehmen oder die etwas bequemere Variante Stockalpers, die in einer links ausholenden Schleife den Ganterbach etwas weiter oben überquert und sich im Grund des Tafernabaches wieder mit Ersterem vereinigt. Man erreicht Taferna, ein ehemaliges Gasthaus, und folgt der rekonstruierten Trasse mit fünf neuen Holzstegen an den Orginalstellen in zahlreichen Serpentinen zum Simplonpass. 2. Tag: Simplonpass – Engiloch – Egga – Simplon-Dorf Ab dem Simponpass liegt der Stockalperweg auf einer Strecke von 500 Metern unter der modernen Straße, unser Weg führt also etwas westlich davon zur alten Straße, der wir dann durch die von rundgeschliffenen Felshöckern und Magerwiesen geprägten Landschaft zur Alpe Niwe und weiter zum »Alten Spittel« folgen. Kurz auf der Asphaltstraße, dann auf dem neu angelegten Wanderweg zum Weiler Niederalp und zur Simplonstraße bei der Talenge mit dem Restaurant von Engiloch. Unterhalb der Nationalstraße geht’s dann auf dem Wanderweg mit zahlreichen historischen Spuren abwärts nach Maschihüs, darauf über die schöne Napoleon-Steinbrücke und weiter nach Egga. Auch das folgende Wegstück bis zum Dorf Simplon ist restauriert worden, schöne Pflasterung und Trockenmauern wurden freigelegt. 3. Tag: Simplon-Dorf – Gondo Vom Dorf Simplon führt der Weg nur ein kurzes Stück auf der südlichen Zufahrtsstraße, dann zieht er nach links abwärts, unter der Schnellstraße hindurch und über die Wiesen nach Gstein-Gabi. Noch ein paar Meter sind es bis zur Brücke über den Lagginbach; hier trennt sich die Napoleon-Route durch die Gondoschlucht (nach links, neuer Themenweg) von unserem Weg ins Zwischbergental. Wir kommen an dem alten »Gsteinhüs« vorbei und steigen in vielen Serpentinen über den abwechselnd mit Wiesen und Waldstücken bestandenen Hang des Feerberg hinauf; dabei kommen wir an einer Kapelle vorüber. Bei Furggu haben wir die Aufstiegsmühen hinter uns und können mit dem Abstieg ins Zwischbergental beginnen. Der Fahrweg bleibt rechts am Hang, unser Weg folgt anfangs dem Bächlein, bleibt dann auf der sonnigen Talseite unter dem Seehorn und zieht vorbei an Chatzhalte nach vielen Serpentinen zur Siedlung Zwischbergen. Für den Weiterweg überqueren wir unterhalb des kleinen Stausees den Talbach, das »Grosse Wasser«, und wandern auf der anderen Seite über den alten Weg talwärts. Erst kurz vor der Steilstufe an der Ausmündung bei Gondo, wo sich Reste der ehemaligen Goldmine befinden, geht’s erneut über eine Brücke und, die Kehren der schmalen Fahrstraße abkürzend, direkt nach Gondo hinab.
Profile picture of Michael Waeber, Hans Steinbichler
Author
Michael Waeber, Hans Steinbichler
Updated: April 17, 2018
Difficulty
easy
Technique
Stamina
Highest point
2,010 m
Lowest point
672 m

Safety information

Gute und markierte Wanderwege, über weite Bereiche auch Karrenwege, die mit großem Aufwand auf historischer Trasse restauriert wurden.

Tips and hints

Über Simplon Tourismus (www.simplon.ch) kann ein »Via-Stockalper-Package« gebucht werden, in dem u. a. 3 Übernachtungen, Postbus-Tickets, Gepäcktransport und Eintritte in die Museen enthalten sind.

Start

Coordinates:
SwissGrid
2'642'330E 1'129'861N
DD
46.318822, 7.988226
DMS
46°19'07.8"N 7°59'17.6"E
UTM
32T 422107 5129969
w3w 
///fattest.imprinted.chart

Destination

Gondo, 855 m; Grenzort an der Simplonpass-Straße am Ausgang der Gondoschlucht. Postauto-Haltestelle.

Note


all notes on protected areas

Public transport

Public-transport-friendly

Coordinates

SwissGrid
2'642'330E 1'129'861N
DD
46.318822, 7.988226
DMS
46°19'07.8"N 7°59'17.6"E
UTM
32T 422107 5129969
w3w 
///fattest.imprinted.chart
Arrival by train, car, foot or bike

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Difficulty
easy
Distance
33.8 km
Duration
15:00 h
Ascent
2,015 m
Descent
2,192 m
Public-transport-friendly Refreshment stops available

Statistics

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Duration : h
Distance  km
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